In der Weihnachtsbäckerei…

dumm-di-dumm…oder auch: Frau Catelli muss üben!

Was ich üben muss? Ich muss üben ultra leckere Weihnachtsplätzchen für Janneke zu backen. Janneke ist nämlich meine Tauschpartnerin bei „Post aus meiner Küche“.

Waaaas, Ihr kennt „Post aus meiner Küche“ noch nicht? Dann wird es höchste Zeit einmal hier vorbei zu schauen. Ihr werdet ein ganz tolles Projekt von Clara, Jeanny und Rike vorfinden, bei dem Ihr nicht nur anderen, sondern auch Euch selbst eine kleine Freude machen könnt. Denn jetzt kann ich Euch aus eigener Erfahrung sagen: es gibt nichts Aufregenderes als auf das Päckchen mit unbekanntem Inhalt zu warten und sich darüber zu freuen, dass sich jemand Fremdes so viel Mühe für Euch gibt!

In dieser Runde, die den passenden Namen „In der Weihnachtsschickerei“ trägt, wurden bereits die jeweiligen Tauschpartner ausgelost, die sich in der kommenden Woche mit kleinen Köstlichkeiten aus ihrer Küche beglücken werden. Und ganz eigentlich weiß ich ja schon, was ich backen werde. Ich werde es nur noch nicht verraten, damit meine Tauschpartnerin auch (hoffentlich angenehm) überrascht wird.

Aber trotz allem schadet es ja nicht, sich die Wartezeit schon mit kleinen Übungen, wie dem korrekten Ausrollen von Teig, dem richtigen Schwung beim „Mehl auf der Arbeitsplatte verteilen“ oder dem kunstvollen Rösten und Häuten von Haselnüssen, zu vertreiben. Und da die kleine Catelli auch schon fast so viel Spaß am backen hat wie ihre Mutter (moi), haben wir einfach doppelt so viel Spaß zusammen.

Das Rezept, dem wir uns letztes Wochenende gewidmet haben, habe ich in einer Sonderausgabe der „Kochen und Genießen“ gefunden. Es hat mich so zuckersüß angelächelt, dass ich nicht anders konnte, als es sofort nach zu backen. Na ja, ein wenig abgewandelt hab ich es schon noch. Aber genau so finde ich es perfekt:

Nuss-Stangen mit Nougat

Das hier braucht Ihr:

  • 200g + etwas Mehl
  • 75 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 400 g Nussnougat (schnittfest)
  • 200 g Haselnusskerne
  • 400 g Zartbitterkuvertüre
  • Backpapier

Und so gehts:

  • 200 g Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, Butter in Stückchen und Eigelb erst mit dem Handrührgerät und dann kurz mit den Händen glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

  • In der Zeit die Haselnüsse rösten und häuten. Dazu die Nüsse auf einem Backblech verteilen und bei etwa 180 °C im vorgeheizten Backofen 8 bis 12 Minuten rösten. Danach alle Nüsse in ein Küchenhandtuch (idealerweise aus Frottee) geben und das Tuch verzwirbeln, so dass keine Nuss entkommen kann. Dieses Bündel dann mehrmals leicht auf die freie Hand schlagen und die Häutchen werden sich wie von Zauberhand von den Nüssen ablösen lassen.

  • Den Teig auf etwas Mehl zum Rechteck (ca. 25×37 cm) ca. 4mm dick ausrollen. In Streifen (ca. 2×6 cm) schneiden. Die Teigstreifen auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C, Umluft: 175 °C, Gas: Stufe 3) ca. 10-12 Min. backen. Auskühlen lassen.
  • Nougat würfeln und im heißen Wasserbad, oder bei niedrigster Wattzahl in der Mikrowelle schmelzen. Ein wenig abkühlen lassen, bis es nicht zu flüssig, aber dennoch streichfähig ist.
  • Die Nougatmasse mit einem Messer etwa 2-3 mm dick (je nach Belieben) auf die Kekse streichen und jeweils vier Nüsse darauf verteilen. Alles mind. 3 Std. kalt stellen.

  • Kuvertüre grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Kekse damit überziehen und auf einem Gitterrost trocknen lassen.

  • Kekse naschen und glücklich sein!

Happy baking…

Eure Steffi

Die herbstlichste aller Suppen…

Es begann an mit einem kleinen Kern, den wir in die Erde steckten und endet nun mit nicht weniger als fünfzehn geernteten Hokkaido-Kürbissen, die in vielen verschiedenen Variationen verarbeitet und gegessen werden wollen.

Auch, wenn bereits ein Drittel dieser wunderbar dekorativen Frucht an liebe Freunde verschenkt wurde, ist schnell klar…hier wartet Arbeit auf uns.

Die liebste Variante der kleinen Catellis ist die Kürbissuppe. Das Rezept nach dem ich sie koche, habe ich vor einigen Jahren in einem Kinderkochbuch gefunden und nach unserem Geschmack abgewandelt.

Sie schmeckt wirklich, wirklich gut und wird bei uns daher nicht nur im Herbst gegessen.

Das hier braucht Ihr:

  • ca. 400 g Kürbis (z.B. Hokkaido oder Butternut)
  • 2 Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Sesamsamen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Becher Schmand
  • 2 Scheiben Brot

So geht’s:

  • Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, die Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls klein schneiden. Den Kürbis in der Mitte teilen, Kerne und Fasern entfernen und klein schneiden ( der Hokkaido Kürbis muss nicht geschält werden, alle anderen Sorten, die ich bisher verkocht habe schon).
  • Einen Esslöffel Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Dann zwei Esslöffel Sesam, den Kürbis und die Kartoffeln zugeben und unter Rühren anbraten. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Brühe ablöschen.
  • Alles ca. 30 Min. köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit das Brot (ich nehme eigentlich immer das, was wir gerade zu Hause haben, laut Rezept sollte es altbackenes Brot sein) in Würfel schneiden. Einen Löffel Butter in der Pfanne erhitzen und das Brot mit 2 EL Sesamsamen darin goldbraun rösten.
  • Wenn der Kürbis und die Kartoffeln gar sind, den Schmand unterrühren und alles pürieren. Hier muss evtl. noch etwas Flüssigkeit zugegeben werden bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Nun alles noch ein wenig abschmecken, nett anrichten und los geht’s!

Happy cooking und guten Appetit…

Eure Steffi