Post aus meiner Küche…

oder: Frau Catelli hat mal wieder gebacken.

Über „Post aus meiner Küche“ hatte ich Euch ja bereits berichtet (klick). Was ich wohl noch nicht erwähnt habe ist, dass mein Großvater ein Bäcker mit eigener Backstube war. Leider hatte ich nicht mehr die Möglichkeit all diese tollen Rezepte von ihm selbst zu lernen, aber immerhin hat er uns so einige Bücher mit seinen geheimsten Schriften hinterlassen. Und das nicht nur im übertragenen, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes. Die sind nämlich allesamt in feinster Sütterlinschrift verfasst. Und das, kann ich Euch sagen, kann einem das moderne Bäckerleben dann doch erheblich verkomplizieren.

Aber egal…für Janneke aus Mainz habe ich keine Mühe gescheut und mich an Opas Nussecken gewagt. Die halten nicht nur wunderbar lange, sondern werden sogar noch besser, je länger sie liegen.

Und ich bin sicher, dass der gute Opa auch nichts dagegen gehabt hätte, dass ich dieses Rezept nun mit Euch teile.

Das braucht Ihr:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl (evtl. auch ein wenig mehr)
  • 100 g Zucker
  • 1 Tüte Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 130 g Margarine
  • 1 TL Backpulver

Für den Belag:

  • etwa 7 EL Aprikosenmarmelade
  • 200 g Zucker
  • 2 Tüten Vanillezucker
  • 100 g Butter
  • 4 EL Wasser
  • 200 g gehackte Haselnüsse
  • 200 g gehackte Mandeln
  • 300 g Kuvertüre

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Und so gehts:

  • Aus den Zutaten für den Teig einen Knetteig herstellen. Dazu alles zuerst kurz mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine vermischen, dann mit den Händen weiterkneten.Ist der Teig zu klebrig, noch etwas Mehl zufügen.
  • Das Ganze auf einem Backblech ausrollen und mit der Aprikosenmarmelade bestreichen.
  • Butter mit Zucker und Vanillezucker in einem Topf zerlassen, Wasser zufügen und kurz aufkochen. Nüsse unterrühren und die ganze Masse auf den Teig geben.
  • Im vorgeheizten Ofen bei etwa 170 °C 35-45 Min. backen. Immer darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.
  • Abkühlen lassen, in Dreiecke schneiden und die drei Ecken in die flüssige Kuvertüre tauchen. Auf einem Kuchengitter oder Backblech trocknen lassen.

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Und damit Janneke bei diesen Temperaturen nicht allzu sehr frieren muss, gab es noch einen leckeren Glühweinlikör dazu, den ich schon immer mal ausprobieren wollte. Das Rezept hatte ich irgenwann einmal bei Chefkoch.de entdeckt und mir war sofort klar:,,Du wirst nachgekocht, Baby.“

Das braucht Ihr:

  • 650 ml fertigen Glühwein
  • 100 ml Orangensft
  • 450 ml Wodka
  • 250 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Stange Zimt
  • 3 Nelken
  • 3 Sternanis
  • etwas Kardamom
  • etwas Piment

Und so gehts:

  • Zimt, Nelken, Sternanis, Kardamom und Pimentkörner in einen Teefilter geben und diesen verschließen.
  • Glühwein, Orangensaft und Zucker zusammen mit den Gewürzen und dem Mark der Vanilleschote in einen Topf geben, alles zum Kochen bringen und die Flüssigkeit auf 250 ml reduzieren. Dabei gelegentlich umrühren. Die Gewürze kurz vor Erreichen der richtigen Menge heraus nehmen.
  • Den Übergang von flüssig auf sirupartig kann man sehen, da die Flüssigkeit nicht mehr wallend kocht. Es bilden sich jetzt ganz viele kleine Blasen. In diesem Augenblick den Topf vom Herd nehmen.
  • Den Sirup abmessen, in eine saubere Flasche füllen, mit Wodka auffüllen und noch eine Woche an einem dunklen Ort ziehen lassen, oder aber auch schon sofort genießen.

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Mein Resumé zu „Post aus meiner Küche“? Macht unbedingt mit. Es ist großartig sich Gedanken für jemanden zu machen, den Ihr eigentlich gar nicht kennt. Und noch großartiger ist es ein Paket von eben dieser Person zu bekommen, das voll mit Leckereien ist. Aber dazu bald mehr…

Liebste Grüße

Eure Steffi

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3 Kommentare zu “Post aus meiner Küche…

  1. christian fordert gerade rezepte vom opa ein 😉
    ich habe ihm gesagt, die bleiben bei dir und wir kommen zum schlemmen einfach vorbei! wahrscheinlich aber erst nach dem winter, jetzt geht ja die blöde zeit los und die autobahn wird nicht besser…
    lasst es euch gut gehen und habt einen ganz schönen zweiten advent!!!
    liebste grüße
    nadine

    • Ok, bis ihr kommt übe ich fleißig weiter 🙂 Und dann bin ich richtig gut und kann euch feine Kleinigkeiten präsentieren…aber vorher mache ich besser noch ne Diät!!!!
      Euch auch einen schönen (in unserem Fall sehr verschneiten) zweiten Advent.
      Liebe Grüße

  2. Pingback: Post aus Jannekes Küche |

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