Gemüsesuppe mit Spätzle..so einfach und sooo lecker!

Draußen ist es bitterlich kalt, die Hände sind vom Schlitten fahren und Schneemann bauen eingefroren, die Oberschenkel…taub!

Hach wie schön ist doch der Winter. Und das meine ich ganz ehrlich. Dieses komische, viel zu warme Wetter das bei uns um die Weihnachtszeit herum geherrscht hat braucht doch kein Mensch. Dann lieber knackig kalt. Da freut man sich dann auch umso mehr nach Hause zu kommen.

Und wo wir gerade beim Thema sind…ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, dass es mir selbst gemachte Spätzle ganz besonders angetan haben (*pfeif*). Wenn euch also nicht schon die vormals erwähnten Käsespätzle überzeugt haben, wird es dieses leckere Süppchen ganz bestimmt. Es wird euch nach einem erfrischenden Winterspaziergang nicht nur ganz wunderbar das Bäuchlein wärmen, sondern ist auch noch super schnell zubereitet.

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Das hier braucht Ihr:

  • 500 g Mehl
  • 5 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 ml lauwarmes Wasser oder Mineralwasser (damit werden die Spätzle später noch fluffiger)
  • 1 Prise Natron (optional)
  • ca. 400 g Gemüse (z.B. Möhren, Lauch und Sellerie)
  • ca. 2,5 l Gemüsebrühe
  • Petersilie zum Garnieren

Und so gehts:

  • Für die Spätzle Mehl, Eier, etwa 1 TL Salz, etwas Pfeffer, Wasser und Natron in eine Rührschüssel geben. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät so lange schlagen, bis Luftblasen entstehen. Den Teig ca. 10 Min. ruhen lassen, nochmals schlagen. Der Teig sollte sich ziehen lassen, aber nicht reißen.
  • Das Gemüse klein schneiden und in der kochenden Gemüsebrühe ca. 8-10 Min. köcheln.
  • Den Spätzleteig mit einer Spätzlereibe (zum Beispiel von hier) oder einem Spätzlebrett in die kochende Suppe reiben und noch einmal einige Minuten köcheln lassen, bis die Spätzle oben schwimmen und gar sind.

Und auch, wenn bei uns so rein Blumen-technisch schon der Frühling eingezogen ist…diese Suppe geht immer.

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So sieht es dann übrigens aus, wenn ein vollbelatztes, 16 Monate altes, sturköpfiges Kleinkind auch Suppe schon „leine“ essen kann…ich liebe es!

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Fröhliches Kochen und guten Appetit…

Eure Steffi

Stille…

Hört Ihr es auch? Das kleine Echo, das momentan von diesen Seiten wiederhallt?

Ja, es ist tatsächlich gerade sehr still auf dem Catellischen Blog. Aber natürlich hat das alles einen Grund….die Catellis renovieren nämlich mal wieder.

Nach einer Faulenzer-Winter-Weihnachtspause geht es hier so weiter, wie es im letzten Jahr aufgehört hat. Freunde und Verwandte der Familie wissen sehr wohl, dass es Zeiten gibt, in denen sich unsere ohnehin knapp bemessene Freizeit auf ca. 10 Minuten am Tage reduziert. 10 Minuten für Telefonate oder kurze Emails, wenigstens das mindeste eines Lebenszeichens, wenn überhaupt. Aber das ist nun mal das Los das man zieht, wenn man sich in ein „Haus aus dem Jahre 1972 mit viel Potenzial“ verguckt.

Aktueller Gegenstand unserer vollsten Aufmerksamkeit ist das Schlafzimmer. Bis vor kurzem existierte dieses nämlich noch gar nicht und musste erst von Herrn Catelli geschaffen werden. Ein riesiger ungenutzter Raum wurde geteilt und beherbergt nun mein Nähzimmer und besagtes Schlafgemach. Trotz fehlender Ausbildung in jegliche handwerkliche Richtung ist der Herr des Hauses ein Handwerks-Genie. Er streicht, schleift, bessert aus. Er baut neue Wände und reißt alte ab. Er bohrt, hämmert und flucht. Baut Terrassen aus Naturstein und Holz und setzt jede noch so aufwendige Idee der Dame des Hauses um.

Aber manchmal, nur manchmal, macht er auch Fehler. Aktuell war es wohl der, mich und die kleine Catelli alleine in den Baumarkt ziehen zu lassen um neue Farben für das Schlaf- und das neue Spielzimmer zu besorgen. Natürlich sind wir äußerst zufrieden mit unserer Auswahl nach Hause gekommen.

Und er dann so:,,Ähm, ist das nicht ein bisschen sehr lila?“

Und ich so:,,Ach Schatz, an der Wand wird das der Wahnsinn. Und ich hab auch schon die passende Bettwäsche dazu gesehen.“

Und er so (wenig überzeugt):,,Na gut, dann warten wir mal ab bis die Farbe getrocknet ist.“

Und er dann so zur kleinen Catelli:,,Aber Mäuschen. Meinst du nicht, dass das ganz schön pink ist? Und das grün ist ja auch ziemlich kräftig.“

Und die kleine Catellis so:,, Ach Papa, warte erstmal bis der Glitzer drauf ist. Dann wird es richtig schön.“

Und er so:,, Was hab ich getan?“

Aber was soll ich sagen? Mittlerweile gefällt ihm das lila auch ganz gut…zumindest ist nichts Gegenteiliges zu hören, also muss ich doch wohl davon ausgehen, dass er mit meiner Auswahl genauso zufrieden ist wie ich, oder etwa nicht?

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Und Ihr? Sucht Ihr Eure Wandfarben auch nach der passenden Bettwäsche aus? Oder vielleicht doch lieber nach der aktuellen Bettlektüre?

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Fröhliches Renovieren…

Eure Steffi