Post aus meiner Küche- Teil 4: Rosinenstuten und selbstgemachte Brause

Was lange währt wird endlich gut, oder wie sagt man noch? Hier kommen nach langer Wartezeit endlich die fehlenden Rezepte aus meinem PAMK-Päckchen an Amelie: Rosinenstuten Das braucht ihr: 500 g Mehl 20 g Hefe 50 g Zucker 250 ml … Weiterlesen

Post aus meiner Küche- Teil 3: Kalter Hund

Der dritte Bestandteil meines PAMK-Pakets an die liebe Amelie hat offensichtlich mehrere Namen. Die einen nennen ihn „Kalter Hund“, andere wiederum „Lukullus“, „Kalte Pracht“ oder „Kalte Torte“. Mir ist er aus der Kindheit als „Kalte Schnauze“ in Erinnerung geblieben.

Und genau die hat immer die „Omma“ von meiner Kindergarten-Besten-Freundin und liebsten Detektiv-Kollegin Katharina gemacht.  Ich erinnere mich noch als wäre es gestern… auf Omas Kalte Schnauze zum Kindergeburtstag konnte man immer zählen.

Für ‚Post aus meiner Küche‘ habe ich mich allerdings zum ersten Mal an einer weißen Variante versucht. Und weil Herr Catelli doch auch so gerne mal weiße Schokolade nascht, wurde dieser Versuch zum Glück ohne Zögern durchgewunken.

Kalter Hund (als weiße Variante)

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Das braucht ihr:

  • 100 g Schlagsahne
  • 400 g weiße Schokolade
  • 1 EL Sofortgelatine
  • 200 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 18 Schoko-Butterkekse
  • eine Form mit etwa 1-1,3 l Fassungsvermögen

Und so geht’s:

  • Die Sahne kurz aufkochen. Die weiße Schokolade zerkleinern und in der noch warmen Sahne unter Rühren auflösen. Sofort-Gelatine einrühren.
  • Weiche Butter und Puderzucker etwa 10 Minuten schaumig rühren. Die Abgekühlte, aber noch flüssige Schokosahne unter die Butter rühren.
  • Einen Behälter mit Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier auslegen und ein Viertel der Schokocreme einfüllen. Sechs Butterkekse hineinschichten und wieder ein Viertel der Creme darauf verteilen. So weiter verfahren und mit einer Cremeschicht enden.
  • Auf der oberen Schicht nach Belieben Schokoraspel verteilen und das Ganze am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

 

Fröhliches schnabulieren…

Eure Steffi

Post aus meiner Küche- Teil 1: Schweineöhrchen

Wie ich kürzlich schon berichtet habe, ging es in der aktuellen Tauschrunde bei „Post aus meiner Küche“ um Kindheitserinnerungen. Ist es nicht verrückt, dass so viele Erinnerungen an längst vergangene Tage tatsächlich sehr viel mit Lieblingsspeisen zu tun haben? Für … Weiterlesen

Was Leckeres für zwischendurch…

Heute war ich mal wieder in extremster Backlaune. Und das, obwohl ich eigentlich gar keine Zeit hatte. Aber egal, gegen meine Launen kann selbst ich mich nicht wehren.Ich musste es einfach tun.

Erst kürzlich hopste ganz zufällig ein kleines Buch mit zuckersüßen Backförmchen in meinen Einkaufswagen. Stellt euch vor…sie sind türkis und pink und sehen aus wie kleine Mini-Kuchen. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Außerdem bot sich so gleich die Gelegenheit unsere neueste Errungenschaft zu testen. Sie macht herrliche Bilder, aber dazu benötigt man (wie ich nun weiß) eine Menge Übung. Ich arbeite dran. Versprochen.

Vor die Linse sollten es also erst einmal die „Brioche mit Schokostückchen“ aus besagtem Buch schaffen, denn die Zutaten für diesen einfachen Hefeteig hatte ich alle im Schrank. Nach der ein oder anderen Kostprobe würde ich sagen, dass sie sich perfekt für ein süßes Sonntagsfrühstück eignen. Aber auch zum Nachmittagskaffee würde ich sie nicht liegen lassen. Sie sind nicht zu süß, wunderbar fluffig und beinhalten genau die richtige Menge an Schokolade, um mich ohne schlechtes Gewissen glücklich zu machen (na ja, das zumindest nach Catellischer Rechnung).

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Das entsprechende Buch mit den hübschen Förmchen und leckeren Rezepten findet Ihr zum Beispiel hier (*klick*).

Ein paar extra Runden am Backofen können mir im übrigen so oder so nicht schaden, denn die drei Mädels von „Post aus meiner Küche“ haben bereits die fünfte Runde eingeläutet. Das Thema dieses Mal: Kindheitserinnerungen. Na, überkommen sie Euch auch schon? Die Bilder aus glücklichen Kindertagen an Omas fein gedecktem Küchentisch? Allein dafür, dass sie uns dazu bringen daran zurück zu denken, muss man den Mädels schon danken.

Was ich meiner Tauschpartnerin kredenze? Pssst…das ist natürlich noch streng geheim und wird erst nach erfolgreicher Übergabe unserer Päckchen verraten! Auf jeden Fall freue ich mich schon wie Bolle.

Euch allen erstmal noch ein fröhliches Backen…

Eure Steffi

 

Von Kostümen, Krönchentorten und der Grippe…

Egal wo man hinhört, hinliest oder hinsieht, die Erkältungswelle ist allgegenwärtig.

Gerade erst bin ich selbst dem drohenden Grippetod von der Schippe gesprungen, da geht es in unserem Hause schon fröhlich weiter. Ich fungiere seit ein paar Tagen eher als Medizinisches Personal, als als Ehefrau und Mutter. Hühnersuppe wird hier in Großkantinen-Portionen gekocht, die Nächte sind kurz, die Tage dafür seeehr lang. Es wird gekeucht, gehustet, geschnieft und gefiebert. Kurzum: ich will nicht mehr. Ich brauche Frühling, und zwar pronto!!!!

Aus vormals erwähnten Hinderungsgründen, wartet dieser Post deshalb auch schon einige Tage darauf veröffentlicht zu werden, aber ich habe mir einfach gedacht, es ist nie zu spät all denjenigen Mut zu machen, die genau wie ich viel zu oft und viel zu gerne viel zu schnell reden, ohne nachzudenken.

Ein paar Sätze, die mal wieder einfach so aus mir herausgesprudelt sind, ohne vorher evaluiert worden zu sein waren Folgende:

  • ,,Kein Problem, das nähe ich dir.“
  • ,,Kein Problem, die backen wir morgen.“
  • ,,Klar können wir morgen dein Zimmer streichen.“

Worum es ging? Karneval, eine Kinderzeitschrift mit faszinierender Krönchentorte, das Schlafzimmer der kleinen Catellis. Der Tattag: ein einziger Freitag im Februar.

So hatte ich es also geschafft mir für ein einziges Wochenende mehr als genug Arbeit zu verschaffen, denn lasst Euch sagen…mit dreieinhalb Jahren wissen die lieben Kleinen schon sehr genau:,,Versprochen ist versprochen, wird nicht gebrochen.“

Das Objekt der Karnevalsbegierde war ein Cinderella-Kostüm. Da ich zwar nähen kann, aber mich bisher noch nie an einem Prinzessinnenkostüm versucht hatte, bin ich erst einmal im Netz auf die Suche gegangen und zum Glück auch fündig geworden. Über einen kleinen Umweg über „Erstlingswerke“ bin ich auf Ashley’s Blog gestoßen. Wie sich herausstellte, stand sie schon einmal vor dem gleichen Problem wie ich und hat es auf ganz entzückende Weise gelöst. Zudem hat sie noch eine äußerst hilfreiche Anleitung geschrieben, die mir das Nähen erheblich erleichtert hat.

Das Ergebnis seht Ihr hier

Cinderella Kostüm

Was soll ich sagen…die Prinzessin auf dem Bild war glücklich. Sie war sogar so glücklich, dass sie sich nicht mehr umziehen wollte. Was braucht man mehr?

Für das ganze Kleid habe ich ca. 2×1 m blauen Satin, 1×1 m weißen Satin, 1×1 m blauen Samt und etwa 70 cm von der Paillettenborte benötigt. Materialkosten? Ca. 10-12 Euro. Die Anleitung für den Tüllunterrock, der das Kleid so Prinzessinnenhaft macht, findet Ihr hier (*klick).

Thematisch dazu passte die „Krönchentorte“, die die kleine Catelli, wie bereits erwähnt, in einer Zeitschrift entdeckt hatte.

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Da sie so konzipiert war, dass größere Kinder sie einfach selbst hätten backen können, beinhaltete das Rezept ein paar Hilfsmittelchen, die ich nicht unbedingt im Schrank habe. Also haben wir noch flugs ne Runde in den Supermarkt gedreht und dann konnte es auch schon losgehen. So war zumindest auch die tägliche Portion Frischluft für die Mädels gesichert, denn für Ausflüge irgendeiner Art blieb an diesem Wochenende nun wirklich keine Zeit mehr. Das Rezept für das fruchtelige Törtchen findet ihr hier (*klick*).

Was,wie mir gerade so auffällt, ebenfalls thematisch passt, ist die Wandfarbe die das neue Schlafzimmer der kleinen Catellis zieren sollte. Die ist nämlich pink. Und das in seiner extremsten Form mit zusätzlichem Glitzer drauf. Wir haben also die Backschürzen in Nullkommanichts gegen alte  Shirts und Hosen getauscht, haben uns mit Pinsel und Rolle bewaffnet und losgelegt.

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Na ja, Spaß hatte bei der ganzen Aktion zumindest eine von uns beiden. Die andere hat später nochmal zwei angrenzende Wände weiß gestrichen, weil besagte erste Person der Meinung war, dass ein paar zusätzliche pinke Pinselstriche hier und da nicht schaden könnten.

Ihr seht also, was passiert, wenn das Mundwerk schneller arbeitet, als es manchmal gut ist. Aber war es mir eine Lehre? Ganz sicher nicht. Denn auch, wenn dieses Wochenende gerade erst vorbei ist, steht für das nächste eine Menge an. T-Shirts wollen mit Pferdeapplikationen versehen, Kuschelhosen wollen genäht, ein Kaufladen will gebaut und neue Kuchenkreationen ausprobiert werden. Mal sehen, ob uns die fiesen Erkältungsbazillen bis dahin verlassen haben, obwohl…dieses Wochenende war es eigentlich angenehm ruhig hier (*hüstel*).

Bleibt gesund…

Eure Steffi

Post aus Jannekes Küche

Wie schon zuvor berichtet (klick) war meine Tauschpartnerin bei der aktuellen „Post aus meiner Küche“ Runde die äußerst sympathische Janneke.

Ich wollte euch nun wirklich nicht vorenthalten, was sie mir schönes kredenzt hat. Ihr müsst aber wissen, dass es in unserem Haushalt extrem schwierig ist etwas zu fotografieren, bevor es in diversen Mündern (ob groß oder klein sei nun einmal außen vor gelassen *räusper*) verschwunden ist.

Es begab sich also, dass es eines schönen Morgens an der Catellischen Haustüre klingelte. „Nanu“, dachte sich Frau Catelli, „wer kann das zu dieser frühen Stunde sein?“ Es war ein Engel in gelb (ähm, ok, das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben). Auf jeden Fall war es der Postbote mit einem schicken Päckchen frisch aus der Weihnachtsschickerei. Mein erster Impuls war es natürlich alles aufzureißen und sofort den Inhalt zu studieren, aber das hatte die arme Janneke irgendwie nicht verdient. Ich beschloss also, es mir am Nachmittag mit einem leckeren Latte Macchiato gemütlich zu machen und zu schauen, was mich denn so erwarten würde.

Irgendwie hatte meine Fantasie mir aber auch da einen Streich gespielt, denn: HALLO REALITÄT, wann hatte ich das letzte Mal nachmittags Zeit für einen Kaffee?

Es wurde also Abend und die gesamte Familie stand schon wie eine Gruppe hungriger Wölfe in der Küche und wartete sehnsüchtig auf etwas essbares. Wie es mir gelungen ist die letzten drei „Knutschkugeln“ für ein schnelles Foto zu retten? Fragt lieber nicht…

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Der Inhalt meines Päckchens bestand also aus einer Tüte der wohl leckersten Schokoladenkekse, die ich je gegessen habe. Den besagten „Knutschkugeln“.

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Und aus einem Glas „Glühwein-Sauce Hüttenzauber“. Der Name sagt doch schon alles oder? Laut Verschickerin schmeckt die Sauce köstlich zu: Milchreis, Waffeln, Käseplatte, Wild, über Vanilleeis zu Bratäpfeln, und, und, und… Warum also für eine Variante entscheiden, wenn man sie alle haben kann.

Liebe Janneke, vielen Dank noch einmal für ein so nettes erstes Mal bei „Post aus meiner Küche“! Es war mir ein Vergnügen.

Alles Liebe

Steffi

In der Weihnachtsbäckerei…

dumm-di-dumm…oder auch: Frau Catelli muss üben!

Was ich üben muss? Ich muss üben ultra leckere Weihnachtsplätzchen für Janneke zu backen. Janneke ist nämlich meine Tauschpartnerin bei „Post aus meiner Küche“.

Waaaas, Ihr kennt „Post aus meiner Küche“ noch nicht? Dann wird es höchste Zeit einmal hier vorbei zu schauen. Ihr werdet ein ganz tolles Projekt von Clara, Jeanny und Rike vorfinden, bei dem Ihr nicht nur anderen, sondern auch Euch selbst eine kleine Freude machen könnt. Denn jetzt kann ich Euch aus eigener Erfahrung sagen: es gibt nichts Aufregenderes als auf das Päckchen mit unbekanntem Inhalt zu warten und sich darüber zu freuen, dass sich jemand Fremdes so viel Mühe für Euch gibt!

In dieser Runde, die den passenden Namen „In der Weihnachtsschickerei“ trägt, wurden bereits die jeweiligen Tauschpartner ausgelost, die sich in der kommenden Woche mit kleinen Köstlichkeiten aus ihrer Küche beglücken werden. Und ganz eigentlich weiß ich ja schon, was ich backen werde. Ich werde es nur noch nicht verraten, damit meine Tauschpartnerin auch (hoffentlich angenehm) überrascht wird.

Aber trotz allem schadet es ja nicht, sich die Wartezeit schon mit kleinen Übungen, wie dem korrekten Ausrollen von Teig, dem richtigen Schwung beim „Mehl auf der Arbeitsplatte verteilen“ oder dem kunstvollen Rösten und Häuten von Haselnüssen, zu vertreiben. Und da die kleine Catelli auch schon fast so viel Spaß am backen hat wie ihre Mutter (moi), haben wir einfach doppelt so viel Spaß zusammen.

Das Rezept, dem wir uns letztes Wochenende gewidmet haben, habe ich in einer Sonderausgabe der „Kochen und Genießen“ gefunden. Es hat mich so zuckersüß angelächelt, dass ich nicht anders konnte, als es sofort nach zu backen. Na ja, ein wenig abgewandelt hab ich es schon noch. Aber genau so finde ich es perfekt:

Nuss-Stangen mit Nougat

Das hier braucht Ihr:

  • 200g + etwas Mehl
  • 75 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 400 g Nussnougat (schnittfest)
  • 200 g Haselnusskerne
  • 400 g Zartbitterkuvertüre
  • Backpapier

Und so gehts:

  • 200 g Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, Butter in Stückchen und Eigelb erst mit dem Handrührgerät und dann kurz mit den Händen glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

  • In der Zeit die Haselnüsse rösten und häuten. Dazu die Nüsse auf einem Backblech verteilen und bei etwa 180 °C im vorgeheizten Backofen 8 bis 12 Minuten rösten. Danach alle Nüsse in ein Küchenhandtuch (idealerweise aus Frottee) geben und das Tuch verzwirbeln, so dass keine Nuss entkommen kann. Dieses Bündel dann mehrmals leicht auf die freie Hand schlagen und die Häutchen werden sich wie von Zauberhand von den Nüssen ablösen lassen.

  • Den Teig auf etwas Mehl zum Rechteck (ca. 25×37 cm) ca. 4mm dick ausrollen. In Streifen (ca. 2×6 cm) schneiden. Die Teigstreifen auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C, Umluft: 175 °C, Gas: Stufe 3) ca. 10-12 Min. backen. Auskühlen lassen.
  • Nougat würfeln und im heißen Wasserbad, oder bei niedrigster Wattzahl in der Mikrowelle schmelzen. Ein wenig abkühlen lassen, bis es nicht zu flüssig, aber dennoch streichfähig ist.
  • Die Nougatmasse mit einem Messer etwa 2-3 mm dick (je nach Belieben) auf die Kekse streichen und jeweils vier Nüsse darauf verteilen. Alles mind. 3 Std. kalt stellen.

  • Kuvertüre grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Kekse damit überziehen und auf einem Gitterrost trocknen lassen.

  • Kekse naschen und glücklich sein!

Happy baking…

Eure Steffi