Holunderblütensirup…die feinste Art den Sommer zu konservieren

Wie grausam die Natur doch zu uns sein kann. Monatelang zehrt sie uns aus, bietet uns so gut wie nichts, und dann? Bääm, kommt alles auf einmal. Büsche und Bäume stehen in voller Blüte, die Beeren wachsen, wir wollen raus … Weiterlesen

Post aus meiner Küche- Teil 2: Sahne-Karamell

Heute folgt mein Teil 2 von Post aus meiner Küche, und hmmm, wer kennt sie nicht? Leckerste Sahne-Karamell-Bonbons, oder auch liebevoll „Plombenzieher“ genannt.

Für uns gab es die immer bei Oma, denn jede Mutter die weiß aus was diese kleinen, feinen Teilchen gemacht werden, wird alles daran setzen, dass ihr Kind sie nie, nie, nie isst. Aber zum Glück sind wir ja keine Kinder mehr, richtig?! Und deshalb müssen sie (wider besseren Wissens) einfach hin und wieder mal das Bäuchlein füllen, damit wir uns wie bei Oma zu Hause fühlen.

Hier nun also das Rezept, das einen jeden Zahnarzt glücklich macht:

Sahne-Karamell

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Das braucht ihr:

  • 200 g Sahne
  • 200g Zucker
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Vanillearoma (z.B. von Pickert) oder gemahlene Vanille
  • etwas Öl zum Ausstreichen der Form

Und so geht’s:

  • Die Sahne zusammen mit dem Zucker in einem weiten Topf mit einem Schneebesen verrühren bis die Masse spürbar dickflüssiger wird. (Das kann bis zu 10 Minuten dauern)
  • Den Honig und das Vanillearoma hinzugeben und weiterrühren, bis das Ganze eine schöne karamell artige Farbe angenommen hat.
  • Eine eckige Form (z.B. aus Glas) mit Öl auspinseln und die Karamellmasse hineingeben.
  • Alles ein wenig abkühlen lassen und dann schnell mit einem scharfen Messer in Bonbon-Form schneiden.

Und nun wünsche ich euch fröhliches Rühren…

Eure Steffi

Gemüsesuppe mit Spätzle..so einfach und sooo lecker!

Draußen ist es bitterlich kalt, die Hände sind vom Schlitten fahren und Schneemann bauen eingefroren, die Oberschenkel…taub!

Hach wie schön ist doch der Winter. Und das meine ich ganz ehrlich. Dieses komische, viel zu warme Wetter das bei uns um die Weihnachtszeit herum geherrscht hat braucht doch kein Mensch. Dann lieber knackig kalt. Da freut man sich dann auch umso mehr nach Hause zu kommen.

Und wo wir gerade beim Thema sind…ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, dass es mir selbst gemachte Spätzle ganz besonders angetan haben (*pfeif*). Wenn euch also nicht schon die vormals erwähnten Käsespätzle überzeugt haben, wird es dieses leckere Süppchen ganz bestimmt. Es wird euch nach einem erfrischenden Winterspaziergang nicht nur ganz wunderbar das Bäuchlein wärmen, sondern ist auch noch super schnell zubereitet.

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Das hier braucht Ihr:

  • 500 g Mehl
  • 5 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 ml lauwarmes Wasser oder Mineralwasser (damit werden die Spätzle später noch fluffiger)
  • 1 Prise Natron (optional)
  • ca. 400 g Gemüse (z.B. Möhren, Lauch und Sellerie)
  • ca. 2,5 l Gemüsebrühe
  • Petersilie zum Garnieren

Und so gehts:

  • Für die Spätzle Mehl, Eier, etwa 1 TL Salz, etwas Pfeffer, Wasser und Natron in eine Rührschüssel geben. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät so lange schlagen, bis Luftblasen entstehen. Den Teig ca. 10 Min. ruhen lassen, nochmals schlagen. Der Teig sollte sich ziehen lassen, aber nicht reißen.
  • Das Gemüse klein schneiden und in der kochenden Gemüsebrühe ca. 8-10 Min. köcheln.
  • Den Spätzleteig mit einer Spätzlereibe (zum Beispiel von hier) oder einem Spätzlebrett in die kochende Suppe reiben und noch einmal einige Minuten köcheln lassen, bis die Spätzle oben schwimmen und gar sind.

Und auch, wenn bei uns so rein Blumen-technisch schon der Frühling eingezogen ist…diese Suppe geht immer.

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So sieht es dann übrigens aus, wenn ein vollbelatztes, 16 Monate altes, sturköpfiges Kleinkind auch Suppe schon „leine“ essen kann…ich liebe es!

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Fröhliches Kochen und guten Appetit…

Eure Steffi

Käsespätzle…hmmm

Es ist Sonntagmittag. Zeit der Familie ein leckeres Essen zuzubereiten.

Was es heute bei den Catellis gibt? Die leckersten Käsespätzle aller Zeiten.

Auch wenn die kleinen Catellis am liebsten jeden Tag Kartoffelpüree und Spinat essen würden, ist das für die großen Catellis nicht immer zu ertragen. Deshalb schwingt die Mutti heute mal den bayrischen Kochlöffel und lässt euch daran teil haben.

Das hier braucht Ihr:

Für die Spätzle:

  • 500g Mehl
  • 5 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 ml lauwarmes Wasser oder Mineralwasser (damit werden die Spätzle später noch fluffiger)
  • 1 Prise Natron (optional)

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Für das „Käsige“ an den Käsespätzle:

  • 150 g Bergkäse
  • 150 g Emmentaler
  • 6 kleinere Zwiebeln
  • etwas Mehl
  • Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer

Und so gehts:

  • Für die Spätzle alle Zutaten in eine Rührschüssel geben. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät so lange schlagen, bis Luftblasen entstehen. Teig ca. 10 Min. ruhen lassen, nochmals schlagen. Der Teig sollte sich ziehen lassen, ohne zu reißen.
  • Nun den Teig entweder mit einem Spätzlebrett, oder einer speziellen Spätzlereibe langsam in kochendes Salzwasser reiben.
  • Die Spätzle einmal aufkochen lassen, die oben schwimmenden Spätzle mit einem Schaumlöffel abschöpfen und in ein Sieb geben.
  • Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  • Die beiden Käsesorten reiben, bzw. mischen. Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.
  • Zwiebelringe in Mehl wenden und in einer Pfanne in Butterschmalz rösten und dabei etwas salzen.
  • Eine Auflaufform fetten und die Spätzle abwechselnd mit dem geriebenen Käse in die Form schichten. Im vorgeheizten Backofen bei 120°C Ober-/Unterhitze warm halten.
  • Vor dem Servieren nochmals mit etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und die gerösteten Zwiebeln darüber geben.

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Die Anschaffung einer Spätzlereibe loht sich übrigens wirklich, denn ich kann Euch sagen schwören, dass Ihr nach diesem Genuss niiiiieeee wieder fertige Spätzle aus der Packung essen werdet!

Happy cooking und guten Appetit…

Eure Steffi

Die herbstlichste aller Suppen…

Es begann an mit einem kleinen Kern, den wir in die Erde steckten und endet nun mit nicht weniger als fünfzehn geernteten Hokkaido-Kürbissen, die in vielen verschiedenen Variationen verarbeitet und gegessen werden wollen.

Auch, wenn bereits ein Drittel dieser wunderbar dekorativen Frucht an liebe Freunde verschenkt wurde, ist schnell klar…hier wartet Arbeit auf uns.

Die liebste Variante der kleinen Catellis ist die Kürbissuppe. Das Rezept nach dem ich sie koche, habe ich vor einigen Jahren in einem Kinderkochbuch gefunden und nach unserem Geschmack abgewandelt.

Sie schmeckt wirklich, wirklich gut und wird bei uns daher nicht nur im Herbst gegessen.

Das hier braucht Ihr:

  • ca. 400 g Kürbis (z.B. Hokkaido oder Butternut)
  • 2 Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Sesamsamen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Becher Schmand
  • 2 Scheiben Brot

So geht’s:

  • Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, die Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls klein schneiden. Den Kürbis in der Mitte teilen, Kerne und Fasern entfernen und klein schneiden ( der Hokkaido Kürbis muss nicht geschält werden, alle anderen Sorten, die ich bisher verkocht habe schon).
  • Einen Esslöffel Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Dann zwei Esslöffel Sesam, den Kürbis und die Kartoffeln zugeben und unter Rühren anbraten. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Brühe ablöschen.
  • Alles ca. 30 Min. köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit das Brot (ich nehme eigentlich immer das, was wir gerade zu Hause haben, laut Rezept sollte es altbackenes Brot sein) in Würfel schneiden. Einen Löffel Butter in der Pfanne erhitzen und das Brot mit 2 EL Sesamsamen darin goldbraun rösten.
  • Wenn der Kürbis und die Kartoffeln gar sind, den Schmand unterrühren und alles pürieren. Hier muss evtl. noch etwas Flüssigkeit zugegeben werden bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Nun alles noch ein wenig abschmecken, nett anrichten und los geht’s!

Happy cooking und guten Appetit…

Eure Steffi