Was Leckeres für zwischendurch…

Heute war ich mal wieder in extremster Backlaune. Und das, obwohl ich eigentlich gar keine Zeit hatte. Aber egal, gegen meine Launen kann selbst ich mich nicht wehren.Ich musste es einfach tun.

Erst kürzlich hopste ganz zufällig ein kleines Buch mit zuckersüßen Backförmchen in meinen Einkaufswagen. Stellt euch vor…sie sind türkis und pink und sehen aus wie kleine Mini-Kuchen. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Außerdem bot sich so gleich die Gelegenheit unsere neueste Errungenschaft zu testen. Sie macht herrliche Bilder, aber dazu benötigt man (wie ich nun weiß) eine Menge Übung. Ich arbeite dran. Versprochen.

Vor die Linse sollten es also erst einmal die „Brioche mit Schokostückchen“ aus besagtem Buch schaffen, denn die Zutaten für diesen einfachen Hefeteig hatte ich alle im Schrank. Nach der ein oder anderen Kostprobe würde ich sagen, dass sie sich perfekt für ein süßes Sonntagsfrühstück eignen. Aber auch zum Nachmittagskaffee würde ich sie nicht liegen lassen. Sie sind nicht zu süß, wunderbar fluffig und beinhalten genau die richtige Menge an Schokolade, um mich ohne schlechtes Gewissen glücklich zu machen (na ja, das zumindest nach Catellischer Rechnung).

DSC_0152

DSC_0149

DSC_0153

Das entsprechende Buch mit den hübschen Förmchen und leckeren Rezepten findet Ihr zum Beispiel hier (*klick*).

Ein paar extra Runden am Backofen können mir im übrigen so oder so nicht schaden, denn die drei Mädels von „Post aus meiner Küche“ haben bereits die fünfte Runde eingeläutet. Das Thema dieses Mal: Kindheitserinnerungen. Na, überkommen sie Euch auch schon? Die Bilder aus glücklichen Kindertagen an Omas fein gedecktem Küchentisch? Allein dafür, dass sie uns dazu bringen daran zurück zu denken, muss man den Mädels schon danken.

Was ich meiner Tauschpartnerin kredenze? Pssst…das ist natürlich noch streng geheim und wird erst nach erfolgreicher Übergabe unserer Päckchen verraten! Auf jeden Fall freue ich mich schon wie Bolle.

Euch allen erstmal noch ein fröhliches Backen…

Eure Steffi

 

Advertisements

Post aus Jannekes Küche

Wie schon zuvor berichtet (klick) war meine Tauschpartnerin bei der aktuellen „Post aus meiner Küche“ Runde die äußerst sympathische Janneke.

Ich wollte euch nun wirklich nicht vorenthalten, was sie mir schönes kredenzt hat. Ihr müsst aber wissen, dass es in unserem Haushalt extrem schwierig ist etwas zu fotografieren, bevor es in diversen Mündern (ob groß oder klein sei nun einmal außen vor gelassen *räusper*) verschwunden ist.

Es begab sich also, dass es eines schönen Morgens an der Catellischen Haustüre klingelte. „Nanu“, dachte sich Frau Catelli, „wer kann das zu dieser frühen Stunde sein?“ Es war ein Engel in gelb (ähm, ok, das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben). Auf jeden Fall war es der Postbote mit einem schicken Päckchen frisch aus der Weihnachtsschickerei. Mein erster Impuls war es natürlich alles aufzureißen und sofort den Inhalt zu studieren, aber das hatte die arme Janneke irgendwie nicht verdient. Ich beschloss also, es mir am Nachmittag mit einem leckeren Latte Macchiato gemütlich zu machen und zu schauen, was mich denn so erwarten würde.

Irgendwie hatte meine Fantasie mir aber auch da einen Streich gespielt, denn: HALLO REALITÄT, wann hatte ich das letzte Mal nachmittags Zeit für einen Kaffee?

Es wurde also Abend und die gesamte Familie stand schon wie eine Gruppe hungriger Wölfe in der Küche und wartete sehnsüchtig auf etwas essbares. Wie es mir gelungen ist die letzten drei „Knutschkugeln“ für ein schnelles Foto zu retten? Fragt lieber nicht…

P1050462

Der Inhalt meines Päckchens bestand also aus einer Tüte der wohl leckersten Schokoladenkekse, die ich je gegessen habe. Den besagten „Knutschkugeln“.

P1050457

Und aus einem Glas „Glühwein-Sauce Hüttenzauber“. Der Name sagt doch schon alles oder? Laut Verschickerin schmeckt die Sauce köstlich zu: Milchreis, Waffeln, Käseplatte, Wild, über Vanilleeis zu Bratäpfeln, und, und, und… Warum also für eine Variante entscheiden, wenn man sie alle haben kann.

Liebe Janneke, vielen Dank noch einmal für ein so nettes erstes Mal bei „Post aus meiner Küche“! Es war mir ein Vergnügen.

Alles Liebe

Steffi

In der Weihnachtsbäckerei…

dumm-di-dumm…oder auch: Frau Catelli muss üben!

Was ich üben muss? Ich muss üben ultra leckere Weihnachtsplätzchen für Janneke zu backen. Janneke ist nämlich meine Tauschpartnerin bei „Post aus meiner Küche“.

Waaaas, Ihr kennt „Post aus meiner Küche“ noch nicht? Dann wird es höchste Zeit einmal hier vorbei zu schauen. Ihr werdet ein ganz tolles Projekt von Clara, Jeanny und Rike vorfinden, bei dem Ihr nicht nur anderen, sondern auch Euch selbst eine kleine Freude machen könnt. Denn jetzt kann ich Euch aus eigener Erfahrung sagen: es gibt nichts Aufregenderes als auf das Päckchen mit unbekanntem Inhalt zu warten und sich darüber zu freuen, dass sich jemand Fremdes so viel Mühe für Euch gibt!

In dieser Runde, die den passenden Namen „In der Weihnachtsschickerei“ trägt, wurden bereits die jeweiligen Tauschpartner ausgelost, die sich in der kommenden Woche mit kleinen Köstlichkeiten aus ihrer Küche beglücken werden. Und ganz eigentlich weiß ich ja schon, was ich backen werde. Ich werde es nur noch nicht verraten, damit meine Tauschpartnerin auch (hoffentlich angenehm) überrascht wird.

Aber trotz allem schadet es ja nicht, sich die Wartezeit schon mit kleinen Übungen, wie dem korrekten Ausrollen von Teig, dem richtigen Schwung beim „Mehl auf der Arbeitsplatte verteilen“ oder dem kunstvollen Rösten und Häuten von Haselnüssen, zu vertreiben. Und da die kleine Catelli auch schon fast so viel Spaß am backen hat wie ihre Mutter (moi), haben wir einfach doppelt so viel Spaß zusammen.

Das Rezept, dem wir uns letztes Wochenende gewidmet haben, habe ich in einer Sonderausgabe der „Kochen und Genießen“ gefunden. Es hat mich so zuckersüß angelächelt, dass ich nicht anders konnte, als es sofort nach zu backen. Na ja, ein wenig abgewandelt hab ich es schon noch. Aber genau so finde ich es perfekt:

Nuss-Stangen mit Nougat

Das hier braucht Ihr:

  • 200g + etwas Mehl
  • 75 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 400 g Nussnougat (schnittfest)
  • 200 g Haselnusskerne
  • 400 g Zartbitterkuvertüre
  • Backpapier

Und so gehts:

  • 200 g Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, Butter in Stückchen und Eigelb erst mit dem Handrührgerät und dann kurz mit den Händen glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

  • In der Zeit die Haselnüsse rösten und häuten. Dazu die Nüsse auf einem Backblech verteilen und bei etwa 180 °C im vorgeheizten Backofen 8 bis 12 Minuten rösten. Danach alle Nüsse in ein Küchenhandtuch (idealerweise aus Frottee) geben und das Tuch verzwirbeln, so dass keine Nuss entkommen kann. Dieses Bündel dann mehrmals leicht auf die freie Hand schlagen und die Häutchen werden sich wie von Zauberhand von den Nüssen ablösen lassen.

  • Den Teig auf etwas Mehl zum Rechteck (ca. 25×37 cm) ca. 4mm dick ausrollen. In Streifen (ca. 2×6 cm) schneiden. Die Teigstreifen auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C, Umluft: 175 °C, Gas: Stufe 3) ca. 10-12 Min. backen. Auskühlen lassen.
  • Nougat würfeln und im heißen Wasserbad, oder bei niedrigster Wattzahl in der Mikrowelle schmelzen. Ein wenig abkühlen lassen, bis es nicht zu flüssig, aber dennoch streichfähig ist.
  • Die Nougatmasse mit einem Messer etwa 2-3 mm dick (je nach Belieben) auf die Kekse streichen und jeweils vier Nüsse darauf verteilen. Alles mind. 3 Std. kalt stellen.

  • Kuvertüre grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Kekse damit überziehen und auf einem Gitterrost trocknen lassen.

  • Kekse naschen und glücklich sein!

Happy baking…

Eure Steffi